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Abnehmen ohne Jojo – Teil 2


Dauerhaft abnehmen funktioniert am besten, wenn du in allen Bereichen deines Lebens bewusst lebst.

Dazu gehört

die allgemeine Lebensweise:

  • Achtsamkeit im Alltag
  • positive Gedanken
  • Stressabbau
  • wenig Toxisches
  • Hobbys
  • Freundschaften

die Ernährung:

  • kaue langsam und genüsslich, statt das Essen runterzuschlingen. Fällt dir das schwer, rieche und schmecke genau, was in der Mahlzeit steckt
  • verwende hochwertige Lebensmittel, die möglichst naturbelassen sind und ohne Zusatzstoffe
  • esse bewusst (lasse jegliche Ablenkung aus: Fernseher, Buch, Computer)
  • halte die richtige Reihenfolge ein:
    • erst leicht Verdauliches wie Obst/ Gemüse
    • dann Kohlenhydrate oder Proteine
    • Fettreiches zum Schluss, da es schwer verdaulich ist. Daher gibt es in Frankreich auch die Käseplatte als letzten Menügang
  • esse nur bei Hunger, ständiges Snacken führt zur Gewichtszunahme
  • meide Zucker, Glutamat und sogenannte „leere Kalorien“ (Weißmehlbrötchen, Kuchen…)
    • es führt dazu, dass wir mehr essen, als benötigt wird

die Bewegung:

  • bewege dich regelmässig
    • nimm dir täglich eine Sache vor, und wenn es der abendliche Spaziergang ist
  • bevorzuge moderate Bewegung (Joggen, Walken, Fahrradfahren, Schwimmen…) ist besser als Hochleistungssport, der für den Körper Stress bedeutet (außer bei trainierten Spitzensportlern)
  • ein Zimmertrampolin ist sehr zu empfehlen
    • die Lymphe wird abtransportiert, wirkt wie eine Massage
    • alle Muskeln werden angesprochen
  • Bewegung an der frischen Luft (Wald, Wiese, Natur) unterstützen die Sauerstoffaufnahme und damit die Vitalität, einen gesunden Blutfluss, bessere Leistungsfähigkeit
  • mache zusätzlich Übungen für den Muskelaufbau
    • Muskeln verbrauchen mehr Energie als Fettgewebe, der Grundumsatz (Kalorienverbrauch) im Körper wird gesteigert

Bei dem Thema Ernährung kommt ein weiterer und sehr wichtiger Faktor hinzu:

Prägungen aus der Kindheit!

Übergewicht wird oft schon durch schlechte Gewohnheiten und falsches Essen wie zu viel Zucker und Süßigkeiten, Softdrinks, Fastfood und hochkalorische Speisen in der Kindheit angelegt. Dieses Übergewicht im Erwachsenenalter wieder loszuwerden ist dann noch schwerer.

Wir kennen wohl alle einen Spruch wie:

„Iss deinen Teller leer, sonst gibt es schlechtes Wetter.“ oder

„Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!“

Im Erwachsenenalter fällt es uns dann schwer, etwas auf dem Teller übrig zu lassen, obwohl wir satt sind. Damit tun wir uns und unserem Körper jedoch nichts Gutes.

Beginne damit, dir bewusst zu machen, warum du weiter isst.

  • Habe ich noch Hunger?
  • Schmeckt es einfach so gut, dass ich nicht aufhören will?
  • Denke ich, der Teller muss leer gegessen werden?

Dann kannst du bewusst dein Verhalten Stück für Stück ändern und auf die Signale deines Körpers hören. Oder einfach den Teller nicht so voll packen.

Auch die Psyche kann uns bei Diäten zum Gegner werden. Denn Essen wird oft als Belohnung eingesetzt.

Wir bekamen als Kinder meist Süßigkeiten, wenn wir brav waren, eine gute Note geschrieben haben oder die Eltern einfach keine Zeit für uns hatten und uns mit Süßigkeiten abspeisten.

Schaue genau hin, wann du zum Schokoriegel greifst. Oder dir nach einem erfolgreichen Meeting das Eis gönnst.

Freust du dich über darüber, dass du eine Stunde Sport gemacht hast, belohne dich anschliessend nicht mit dem Schnitzel und Pommes, sondern einer gesunden Mahlzeit.

Weisst du nichts mit deiner Zeit anzufangen, könnte es passieren, dass du dann eine Tüte Chips knabberst?

Wichtig ist, dir deswegen keine Vorwürfe zu machen, sondern einfach hinzu schauen und zu reflektieren. Werde dir bewusst, welche Handlungsabläufe bei dir erfolgen. Und suche dann nach einer passenden Lösung für dich.

Statt der Tafel Schokolade könntest du dich mit einem Buch oder Kinobesuch belohnen.

Oder wenn du abends gelangweilt vor dem Fernseher sitzt, Freunde anrufen, dich verabreden, einen schönen Spaziergang machen.

Ihr habt sicher noch sehr viele tolle Ideen dazu. Ich würde mich freuen, wenn ihr sie mir schreibt.

Verschieden Körpertypen

Jeder von uns hat einen unterschiedlichen Körperbau. Grob lässt sich das in 3 verschieden Typen einteilen. Wobei es auch Mischtypen gibt.

Wichtig ist einfach, zu erkennen, dass es nicht um ein bestimmtes Schönheitsideal gibt. Sondern du dein eigenes Wohlfühlgewicht finden darfst.

So wie ein ektomorpher Typ nie wie ein Schwarzenegger aussehen kann, wird ein endamorpher Typ keine Modelmasse erreichen.

Vielleicht findest du dich in einen der drei Typen wieder. Da wir oft ein falsches Selbstbild haben, hole gerne eine Meinung von einer die vertrauten und ehrlichen Person ein.

  1. Der ektomorphe Typ
  • schmal gebaut
  • lange Arme und Beine
  • meist hochwüchsig
  • speichert nur wenig Fett
  • kann oft Unmengen essen ohne zuzunehmen (und wird dafür häufig beneidet)
  • guter Marathonläufer
  • aber kein Bodybuilder, baut schwer Muskelmasse auf

Dieser Typ braucht viel Nahrungsenergie

2. Der mesomorphe Typ

  • entwickelt leicht Muskelmasse
  • typischer Athlet oder Bodybuilder
  • Fett wird, wenn kein Sport betrieben wird, bevorzugt am Bauch und den Hüften angesetzt, weniger an Armen und Beinen

Dieser Typ benötigt viel Protein

3. Der endomorphe Typ

  • baut schnell Fett als Ballast auf
  • oft kleinwüchsig mit kurzen Armen und Beinen und einem rundlichem Gesicht
  • eher der Ausdauertyp, Joggen, Laufen empfehlenswert, langsam und ausgedehnt
  • haben oft das Gefühl, Essen nur anschauen zu müssen, um Gewicht zuzulegen

Dieser Typ sollte Low Carb  essen (auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichten)