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Energy Balls – der Powersnack


Die kleinen Kugeln haben es in sich. Vollgepackt mit Nährstoffen liefern sie jede Menge Energie, die schnell verfügbar ist und lange hält. Und schmecken zudem super.

Energy Balls sind die perfekte Süßigkeit für Groß und Klein zu jeder Tages- und Jahreszeit. Ob als Snack im Büro, als gesundes Dessert oder als süße Geschenkidee – diese Energiekugeln sind unheimlich vielseitig einsetzbar und immer eine geschmackliche Bereicherung.

Vor allem Sportler greifen gern auf diesen Powersnack zurück.

Energiekugeln bestehen hauptsächlich aus Trockenfrüchten und Nüssen oder Haferflocken. Getrocknete Früchte liefern durch den enthaltenen Fruchtzucker schnell verfügbare Energie, und die Ballaststoffe in Haferflocken und Nüssen dafür sorgen, dass dieser Energieschub länger anhält.

Rezepte findet ihr hier:

Energiekugeln für Advent und Weihnachten

Energie-Kugeln mit Nüssen

Energiekugeln mit Apfel und Zimt

Bliss balls – zuckerfreie Aprikosen-Kokos-Bällchen

Energiebällchen mit Haferflocken, Erdnussbutter und Kakao

 

Doch was steckt in diesen kleinen Kugeln, was sie so wertvoll macht?

Nüsse, Samen und Haferflocken

Mandeln

sind ein wahres Superfood! Sie enthalten eine große Menge an Calcium und Magnesium und das in ausgewogenem Verhältnis zueinander. Zudem sorgen B-Vitamine für gute Nerven und viel Energie. Die enthaltenen Proteine und ungesättigten Fettsäuren sind sehr gesund.

Regelmäßig verzehrt können Mandeln viel bewirken bei ca. 60 g täglich: sie

  • unterstützen den Knochenaufbau
  • senken den Cholesterinspiegel
  • schützen vor Diabetes (die Insulinsensitivität der Zellen wird verbessert)
  • wirken prebiotisch: das bedeutet, Mandeln liefern den guten Darmbakterien Nahrung und unterstützen so das Immunsystem. 

Cashewkerne

haben einen hohen Eiweißgehalt und eher geringen Fettgehalt im Gegensatz zu anderen Nüssen. Ihre 270 mg Magnesium pro 100 g sowie die enthaltenen B-Vitamine machen sie zur perfekten Nervennahrung für Vegetarier und Veganer. Außerdem können Cashewkerne vor allem mit Tryptophan punkten, aus dem im Gehirn der „Glücklichmacher “ Serotonin entsteht: mit satten 450 mg Tryptophan pro 100 g sind sie ein echter Stimmungsmacher.

Walnüsse

Walnüsse sind allgemein als Brainfood (Gehirnnahrung) bekannt.

Eine Handvoll Walnüsse (30 g) am Tag tragen dazu bei, die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern. Dies ist wichtig für den Blutfluss und die Funktion der Blutgefäße, was wiederum Einfluss auf die Herzkreislaufgesundheit hat.

Im Vergleich zu anderen Nusssorten ist typisch für Walnüsse, dass sie einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben. Die Walnuss ist zudem die einzige Nuss mit einem signifikanten Anteil an Alpha-Linolensäure. Dies ist eine essentielle Omega-3 Fettsäure, die der Körper nicht selbst produziert und daher mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

Erdnussmus

Erdnüsse enthalten viel pflanzliches Eiweiß und eine ganze Reihe an lebenswichtigen Mineralien: Eisen, Phosphor, Kalium, Calcium und Magnesium. Zudem stecken die Hülsenfrüchte voller wertvoller Spurenelemente, wie Kupfer, Mangan, Zink und Fluor.

  1. Die enthaltenen Proteine in der Erdnussbutter helfen beim Muskelaufbau – außerdem besitzt sie nur knapp 10 Gramm Kohlenhydrate!
  2. Der süße Snack enthält jede Menge ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind.
  3. Außerdem fördern sie die Produktion von Testosteron und unterstützen somit die Umwandlung von Fett in Muskelmasse.
  4. Darüber hinaus ist Erdnussbutter reich an Vitamin E, Niacin und Magnesium. 

Allerdings sollte man auf die Menge achten, 2-3 Esslöffel Erdnussbutter am Tag sind ausreichend da sie sehr energiereich ist.

Erdnussbutter enthält keine Butter, sondern pflanzliche Öle, die die pürierten Erdnüsse streichfähig machen.

Gesünder ist es, Erdnussmus (ohne weitere Zutaten wie Zucker) zu verwenden und diese selbst mit Dattelsirup oder Ähnlichem zu süßen

Haferflocken

versorgen uns mit Zink und Eisen, sowie Botin für gesunde Haut und Haare.

Eisen hilft dabei, gebunden an die roten Blutkörperchen, unseren gesamten Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Und Zink ist wichtig für die Wundheilung, die Abwehrkräfte und Hautunreinheiten bekämpft.

Haferflocken  sind ein guter Eiweißlieferant und gut für den Muskelaufbau beim Sport.

Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung, machen lange satt und bremsen die Zuckeraufnahme ins Blut.

Chiasaat

  • Enthält 38 % Chiaöl, in einem ausgeglichenen Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis
  • Doppelt so viel Eiweiß wie andere Samen oder Getreidesorten
  • 5-facher Gehalt an Calcium zu Milch
  • Hoher Gehalt an Mineralstoffen: Kalium, Bor, Eisen
  • Viele Antioxidantien
  • Lösliche Ballaststoffe
  • Wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus
  • Entzündungshemmend, lindernd und aufbauend, binden Säuren

Damit die gute Inhaltsstoffe für den Körper verwertbar sind, sollte man sie entweder in Flüssigkeit quellen lassen. Oder kurz vor dem Verzehr schroten/ mahlen. Ansonsten werden die kleinen Samen nur als Ballaststoff im Darm verwertet und fördern die Verdauung.

 

Hanfsamen 

Die Samen oder auch Nüsse der Hanfpflanze galten schon in antiken Kulturen als wichtiges Grundnahrungsmittel.

Neben zahlreichen Antioxidantien stecken B-Vitamine in den kleinen Samen, vor allem das seltene B2. Dieses spielt unter anderem beim Muskelaufbau, bei der Bildung der Stresshormone, für die Schilddrüse, die Augen und die Sehschärfe sowie in der Hautpflege eine wichtige Rolle.

Wie beim Hanföl erwähnt sind die gesundheitlich wertvollen Fettsäuren enthalten.

Hanfnüsschen sind außerdem wahre Proteinbomben. Sie liefern alle wichtige Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht eigenständig produzieren kann und steigern dadurch den Neubau und die Reparatur von Zellen und verringern die Anfälligkeit von Krankheiten.

Vor allem für Sportler ein Gewinn beim Muskelaufbau und deren Regeneration.

Hanfsamen enthalten verschiedene Mineralien und Spurenelemente wie Zink, Eisen, Magnesium, Calcium und Phosphor, verdauungsfördernde Ballaststoffe, Antioxidantien, Chlorophyll und immun unterstützende sekundäre Pflanzenstoffe.

Die Samen finden ihre Platz in Salat, Müsli oder Suppen und schmecken dabei angenehm nussig. Es gibt sie ungeschält und geschält zu kaufen.

Kokosraspel

Kokosnuss ist reich an Vitaminen, Nährstoffen und Mineralien. Dazu gehören insbesondere Kalium, Natrium, Eisen und Magnesium. Unseren Vitaminhaushalt versorgt die Kokosnuss mit Vitamin C, B1, B2, B3, B4, B6 und Vitamin E.

Sesam

 Sesam verfügt über einen ausgezeichneten Mineralstoffgehalt. Die Mengenelemente Calcium und Magnesium sind reichlich vertreten und liegen noch dazu in einem optimalen Verhältnis vor, um vom Körper bestens aufgenommen zu werden.

Gerade die natürliche Kombination dieser beiden Vitalstoffe macht den Sesam so wertvoll für den Aufbau von Knochen, Knorpel und Gelenken, Zähnen und Muskeln – auch den Herzmuskel.. Zudem wird die Reizleitung in den Nerven gefördert.

Im direkten Vergleich enthält Sesam 6,5 Mal so viel Calcium wie Milchprodukte.

 

Getrocknete Früchte

Getrocknete Früchte sind ernährungstechnisch besonders in der kalten Jahreszeit empfehlenswert.

Dem Obst wird beim Trocknungsvorgang das Wasser entzogen und die Vitalstoffe und der Fruchtzucker liegen in konzentrierter Form vor.

Somit liefert Trockenobst schon in kleinen Mengen viel Energie, gibt Kraft und sättigt.

Allerdings ist ein Gehalt von 50 bis 70 Prozent Fruchtzucker mit Vorsicht zu genießen und Dörrobst sollte nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Eine Handvoll pro Tag ist empfehlenswert.

Durch die enthaltenen Ballaststoffe geht der Fruchtzucker langsam ins Blut über und belastet den Stoffwechsel somit nicht so stark, wie das industrielle Süßigkeiten tun.

Trockenfrüchte enthalten außerdem kaum Fett, dafür jede Menge Antioxidantien. Diese haben vor allem auf die Darmgesundheit eine positive Wirkung und können – regelmässig verzehrt – vor Darmkrebs schützen.

Eine Studie bewies übrigens, dass Dörrpflanzen zum Knochenschutz dienen und bei Osteoporose helfen. Das liegt an dem hohen Gehalt an basischen Mineralien wie Calcium, Magnesium, Kalium und vielen Spurenelementen.

Trockenfrüchte, wie auch getrocknetes Gemüse, sind dank ihres Vitamin- und Mineralstoffgehalts eine wirklich sehr gesunde Zwischenmahlzeit.

 

Getrocknete Pflaumen

Trockenpflaumen gehören zu dem Dörrobst, das hilft, die Knochen zu stärken. Unterstützend sollte man im Winter dazu noch Vitamin D einnehmen.

Außerdem gehören Dörrpflaumen zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Anteil an Bor.

Bor zählt zu den nicht-essenziellen Spurenelementen, d.h. die Aufnahme von Bor ist für den Menschen nicht lebensnotwendig, es hat allerdings unter anderem einen positiven Einfluss auf Knochenstoffwechsel und die Gehirnfunktion beim Menschen hat. Dazu kommt noch, dass es die Ausscheidung von knochenwichtigen Mineralien wie Magnesium und Calcium über den Urin verhindert. Es verstärkt die Wirkung von Vitamin D und bei Frauen kann es das knochenstärkende Östrogen sehr erhöhen.

Datteln

Die Nährwerte von Datteln können sich sehen lassen. Der Kaloriengehalt ähnelt dem von Rosinen und Feigen. Datteln sind aufgrund ihres natürlichen Zuckergehalts ein perfekter Energielieferant.

Bei getrockneten Datteln ist der Kaloriengehalt zwar höher als von frischem Obst, aber die Frucht steckt voller wichtiger Vitamine und Mineralien:

Neben Kalium und Magnesium weisen Datteln ebenso Eisen, Phosphor und Kalzium auf, enthalten B-Vitamine und die Aminosäure Tryptophan, welche von unserem Körper in das Hormon Melatonin umgewandelt wird. Dieses ist für seine nervenberuhigende Wirkung bekannt und fördert das Einschlafen bei Schlaflosigkeit.

Die getrockeneten Früchte weisen sogar einen höheren Anteil an Ballaststoffen auf als frische Datteln.

Diese Ballaststoffe haben eine positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Die Faserstoffe sorgen für einen schnelleren Weitertransport des Darminhaltes, regen somit die Verdauung an und helfen zum Beispiel dabei, Verstopfungen vorzubeugen.

Außerdem machen Ballaststoffe satt. Wer also abnehmen möchte, kann sich den sättigenden Effekt von ballaststoffreichen Lebensmitteln zunutze machen.

Eine ballaststoffreiche Ernährung senkt das Risiko, an Diabetes zu erkranken, da der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt und somit weniger Insulin freigesetzt wird.

Nicht zu vergessen: Datteln sind ebenso reich an Antioxidantien, die positiv zur Gesundheit beitragen können.

Im Vergleich zu Pflaumen und Feigen enthalten Datteln den höchsten Anteil an Antioxidantien, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringen und sogar verschiedenen Krankheiten vorbeugen können.

Antioxidantien schützen die Zellen vor freien Radikalen, welche schädliche Reaktionen im Körper hervorrufen und zu Krankheiten führen können.

Die Frucht enthält Tannine und Polyphenole, die eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung haben, also Infektionen bekämpfen und Entzündungen unterbinden können.

 

Hier ein kurzer Überblick über die drei Antioxidantien, die am stärksten in Datteln enthalten sind:

  • Flavonoide:Flavonoide können dabei helfen, Entzündungen zu reduzieren und das Risiko von Diabetes, Alzheimer und bestimmten Krebsarten reduzieren.
  • Carotinoide:Carotinoide fördern die Gesundheit des Herzens und können ebenso das Risiko von Augenerkrankungen verringern.
  • Polyphenole: Polyphenole besitzen entzündungshemmende Eigenschaften und können das Risiko von Krebs und Herzerkrankungen reduzieren.

 

Getrocknete Aprikosen

Aprikosen sind ohnehin gesunde Früchte. Nachdem sie getrocknet wurden, ist der Nährstoffgehalt aber noch bis zu fünf mal höher. Denn wenn das Wasser entzogen wird, steigt auch die Mineralstoffkonzentration in den Früchten.

  • Vitamin A (Retinol) für gesunde Knochen, Augen, Haut und Schleimhäute
  • Vitamin B5 (Pantothensäure) fördert die Konzentration und die körpereigene Sauerstoffversorgung. Es regt den Stoffwechsel an und sorgt somit dafür, dass du dich fit fühlst. Getrocknete Aprikosen enthalten darüber hinaus auch viele andere B-Vitamine (Vitamin B1, B2, B3, B4, B5, B6).
  • Vitamin C (Ascorbinsäure) ist von großer Bedeutung für unser Immunsystem. Es stärkt auch das Bindegewebe und sorgt dafür, dass Eisen im Darm besser aufgenommen wird.
  • Kalium reguliert den Blutdruck und das Zellwachstum. Er fördert auch den Muskelaufbau, weshalb der Mineralstoff für Sportler sehr wichtig ist. Kaum ein Lebensmittel enthält soviel Kalium wie getrocknete Aprikosen.
  • Eisen ist wichtig für das Immunsystem, den Energiestoffwechsel und den Sauerstofftransport.

 

Apfelringe getrocknet

Apfelringe sind eine sehr gesunde Nascherei: Nur 75 Gramm der getrockneten Äpfel täglich bewirken schon nach einem halben Jahr einen bemerkenswert positiven Effekt auf die Blutfettwerte, senken das „schlechte“ LDL-Cholesterin und schützen damit die Gesundheit von Herz und Kreislauf.

Aufgrund der Pektine und Ballaststoffe haben Apfelringe eine sättigende Wirkung und helfen beim Abnehmen.

Probieren Sie es einfach selbst aus. Schnell gemacht, super gesund und länger haltbar.