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Smoothies – schnelle Vitalstoff-Power


Smoothies  sind cremig püriertes Obst und/ oder Gemüse mit Flüssigkeit. Es gibt sie in vielen verschiedenen Rezepten und Varianten.

Bei Smoothies, die man abgepackt kaufen kann, sollte man immer die Zutatenliste lesen. :

  1. Zugesetzte Süßungsmittel wie Agavendicksaft, Zucker oder gar Glucose-Sirup braucht es nicht. Diese erhöhen zusätzlich den Blutzuckerspiegel, die natürliche Süße aus den Früchten reicht gewöhnlich aus.
  2. Fruchtpüree (z.B. Apfelmus) ist häufig erhitzt, um länger haltbar zu bleiben wodurch einige Vitamine verloren gehen. Lieber die Variante mit frisch pürierten Früchten wählen.
  3. Gerne einen Smoothie wählen, wo mehr als Banane und Apfel enthalten ist, z.B. Beeren, Kiwis oder grüne Blätter, von denen mehr als 5 % enthalten sind.
  4. Aromen und Zusatzstoffe wie Verdickungsmittel sind unnötig.
  5. Bei den Fertig-Smoothies wird häufig Saft/ Nektar verwendet. Besser ist es, wenn die ganze Frucht enthalten ist mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen wie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
  6. Werden die Früchte ungeschält verwendet, enthalten Sie die wertvollen Antioxidantien und Vitalstoffe der Schale. Dazu sollte das Obst am besten biologisch angebaut sein.

Es gibt einige Firmen, die hochwertige Smoothies anbieten, z.B. „True Fruits“. Diese enthalten sehr viele Vitamine und Mineralien.

Selbst gemixte Smoothies.

Ein Smoothie wird meist frisch zubereitet und enthält daher mehr gesunde Vitamine als ein Saft, der in Flaschen oder Tetra Packs abgefüllt durch Erhitzen haltbar gemacht werden musste. Auch ein fertiger Smoothie aus dem Kühlregal enthält mehr sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine als ein ebenso gekühlt im Supermarkt angebotener Saft. 

Man unterschiedet hier zwischen Früchte-Smoothies, Gemüse-Smoothiesgrünen Smoothies und weißen Smoothies.

Grüne Smoothies sind wohl die wertvollsten in Bezug auf die Gesundheit.

  • Die Grundzutaten sind grüne Blattgemüse (wie Salate, Kohlblätter, Spinat, Kräuter oder Wildpflanzen) gemischt mit Früchten und Wasser.
  • Wer mag kann noch Superfood-Pulver (Weizengras, Aronia, Maca, usw.) oder Trockenfrüchte, Mandelmus, Sprossen etc. hinzugeben.
  • Oder die süßen Früchte weglassen, dafür z.B. Avocado zugeben und einen herzhaften Smoothie mixen.

Und warum soll ich grüne Blätter in meinen Smoothie geben?

In grünen Blattgemüsen steckt Chlorophyll, das Pflanzenblattgrün. Es ähnelt unserem roten Blutfarbstoff und ist somit sehr gut für die Blutbildung. Zudem bindet Chlorophyll Giftstoffe und wirkt antioxidativ.

Die Vorteile von grünen Smoothies:

  • Grüne Smoothies sind reich an Vital- und Nährstoffen

Im Pflanzengrün sind Vitamine und Mineralien in höchster Konzentration enthalten und es ist erstaunlich reich an Proteinen. Hinzu kommen unzählige sekundäre Pflanzenstoffe und das Chlorophyll.

  • Grüne Smoothies helfen beim Abnehmen und Entgiften

Der vermehrte Konsum von Obst und Blattgemüse, mit weniger Kalorien und mehr Nährstoffen, führt dazu dass man mehr verbraucht als man isst und dadurch fangen die Pfunde an zu purzeln.

  • Grüne Smoothies verbessern das Hautbild
  • Grüne Smoothies beugen Krankheiten vor

Es ist bekannt, dass ein vermehrter Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko auf die Zivilisationserkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes uvm. wesentlich reduziert. Zudem bringen Grüne Smoothies den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht.

  • Grüne Smoothies sind schnell und einfach gemacht und ideal für unterwegs

Extrem schnell ist der Grüne Smoothie zubereitet. In einer Trinkflasche ist er die perfekte gesunde Mahlzeit zum Mitnehmen.

  • Grüne Smoothies sind sehr bekömmlich

Da der Mixer durch das feine Zerschlagen der etwas zähen Zellulose dem menschlichen Verdauungssystem die Arbeit abnimmt. Dies ist auch für ältere Menschen ein großer Vorteil, die häufig nicht mehr viel Nahrung zu sich nehmen und mit einem leicht verdaulichen Smoothie fast schon ihren Tagesbedarf decken an Vitalstoffen decken.

  • Grüne Smoothies – viel Energie und keine Müdigkeit nach dem Essen

Durch die Früchte erhält der Körper schnell verwertbaren, natürlichen Zucker und das Gehirn kann konzentriert arbeiten.

Ein Einsteiger-Rezept finden Sie hier. 

ZEITMANGEL:

Häufig höre ich, dass es daran scheitert, sich einen Smoothie zu machen, weil entweder die Zutaten nicht vorrätig sind, oder man keine Zeit zum Schälen und Schneiden hat. Dafür gibt es eine einfache Lösung: Tiefgefrieren. 

Entweder hat man immer ein paar tiefgefrorene Beeren, Früchte etc. da oder man bereitet sich am Wochenende Portionen für einen Smoothie vor und friert diese ein.

Häufig habe ich Ananas übrig, und schaffe nicht alles zu essen. Dann schäle ich sie und schneide kleine Würfel, die ich einfriere. Dazu packe ich Spinatblätter, Mangowürfel oder Erdbeeren, was gerade vorhanden ist. Und wenn ich Lust auf einen Smoothie bekomme, kann ich die Zutaten einfach mit etwas Wasser im Mixer pürieren 🙂 .

Auch sehr reife Bananen kann man in Scheiben geschnitten einfrieren und zum Smoothie geben oder für leckere Nice-Cream verwenden.